Kindergarten will z.B. auf Trinkwasser aus Plastikflaschen verzichten/ 1000 Euro Preisgeld von innogy

Früh übt sich! Der Velener Kindergarten St. Maria möchte einen Beitrag zum Umweltschutz leisten und in Zukunft auf Wasser aus Plastikflaschen verzichten. Der Förderverein wird ein umweltschonendes Leitungswassersystem installieren lassen, so dass demnächst wiederverwertbare Wasserflaschen befüllt werden können.

Für diese Projekt-Idee wird der Förderverein des Kindergarten St. Maria e.V. in diesem Jahr mit dem innogy-Klimaschutzpreis ausgezeichnet. Bürgermeisterin Dagmar Jeske und innogy-Kommunalmanagerin Monika Schürmann überreichten heute die Urkunde. Das Preisgeld in Höhe von 1000 Euro stellt innogy SE.

Der Kindergarten St. Maria ist ein anerkannter Bewegungskindergarten mit dem Schwerpunkt Ernährung. Die Erzieherinnen legen viel Wert darauf, mit den Kindern Zeit in der Natur zu verbringen. Ihr Wunsch ist, dass die Kinder in einer sauberen und intakten Umwelt aufwachsen. Mit ihrem geplanten Projekt möchten sie hierzu beitragen.

Um den Durst der Kinder zu stillen verbraucht der Kindergarten rund 3600 Literflaschen Mineralwasser im Jahr. Durch den Einsatz eines Wassersystems am vorhandenen Wasserhahn in der Küche des Kindergartens können wiederverwertbare Trinkflaschen bedenkenlos direkt aus der Leitung befüllt werden. Plastikflaschen werden nicht mehr benötigt, was eine deutliche Einsparung von CO2-Emissionen garantiert. Zudem wird auch der Wasserverbrauch durch ein solches System verringert. Denn nun wird nur das Wasser verbraucht, welches aus der Leitung kommt, während bei der Herstellung einer Literflasche Mineralwasser sieben Liter Wasser benötigt werden. Durch den Verzicht auf Trinkwasser aus Plastikflaschen werden so im Kindergarten St. Maria schon die Jüngsten zu Umweltschützern.

Seit 2006 würdigt der innogy Klimaschutzpreis regelmäßig zahlreiche gute Ideen und vorbildliche Aktionen aus dem lokalen und regionalen Umfeld und bringt sie in die Öffentlichkeit. Er regt damit auch zum Nachahmen an und macht Mut, selbst aktiv zu werden. Insgesamt wurden bereits mehr als 4.000 Projekte ausgezeichnet. Der Klimaschutzpreis wird in den Städten und Gemeinden jährlich ausgelobt. Das Preisgeld stellt innogy, die Kommune wirbt bei ihren Bürgern für eine Teilnahme an dem Wettbewerb.
Welche Projekte gefördert werden, entscheidet eine Jury. Ein wichtiges Kriterium ist zum Beispiel, dass das Projekt dem Allgemeinwohl dient.

(Text und Fotos: Kindergarten St. Maria)

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