Über 7.200,- Euro / Warum nicht mehr alle Straßen besucht werden können (06.01.2014)
Mit einem guten Ergebnis endete die Sternsinger-Aktion 2014. Über 7.200,- Euro sammelten die Jungen und Mädchen im Alter von 7 bis 20 Jahren in den verschiedenen Bezirken ein. An unzählige Häuser schrieben sie den Jahressegen mit Kreide, - oder klebten einen entsprechenden Aufkleber an. Diese Form wird immer beliebter, so dass in diesem Jahr die doppelte Zahl an Aufklebern besorgt (und gesegnet) worden war.

Dennoch konnten nicht alle Straßen besucht werden. Hier wirken zwei Gründe zusammen: Zum einen wird die besiedelte Fläche in Velen immer größer, zum anderen sinkt aufgrund des demographischen Wandels die Zahl der Kinder, die im "Sternsingeralter" sind. Prozentual engagieren sich nämlich nicht weniger Kinder als in früheren Jahren (eher sogar mehr); aber gab es früher stets 4 bis 5 Grundschulklassen pro Jahrgang, so sind es jetzt nur noch zwei bis drei. Wenn man nun die Bezirke immer größer macht, oder die Kinder mehrere Tage laufen müssen, so würden auch diese die Lust verlieren, und das Problem wäre nicht gelöst, sondern eher verschärft. So muss man zunächst damit leben, dass einige Straßen nicht jedes Jahr besucht werden.
Die Organisation der Sternsinger-Aktion lag wieder in den Händen der Messdiener-Leiterrunde. Zu danken ist auch den unzähligen Eltern, die ihre Kinder begleitet, die sie mit Essen versorgt und die Gewänder gewaschen haben, - und schließlich auch den vielen großzügigen Spendern. Ein besonderer Dank gilt Alfons und Marita Riediger, welche die unzähligen "Balthasare" schwärzten (s. Foto).